«3, 2, 1, … Lieschtel lüüchtet»
Liestal Der «Latärnliweg» wurde feierlich eingeweiht
«Äs lüchtet villi Latärne, wo chömme die denn här …» Dieses eigens für den Anlass komponierte Lied sangen die Kinder der Schulklassen 2aa und 3ab vom Rotackerschulhaus zur Eröffnung des Latärnliwegs.
Rund um die Allee und bis zum Regierungsgebäude leuchten 432 Büchsen bis zum 3. Februar 2027. Sie sind von Schulkindern aus 26 Klassen mit Löchern verziert worden. Immer wenn die Strassenbeleuchtung eingeschaltet wird, leuchten auch die kleinen Kunstwerke.
Initiantin dieser tollen Idee ist Marion Ernst, Zentrums-Managerin in Liestal. Sie begrüsste an diesem Anlass Schulkinder und Besucher. Marion Ernst erzählte, dass es organisatorisch eine rechte Herausforderung war. Die Kabelhöhe, dreieinhalb Meter, musste stimmen, genügend Pfosten mussten aufgestellt werden und genügend Löcher in den Büchsen sein, damit das Wasser nach Regen oder Schnee ablaufen kann. Noch vieles mehr musste durchdacht sein. Marion Ernst dankte den vielen Helfern und Sponsoren, ohne die das Ganze nicht hätte stattfinden können.
Mit Unterstützung einer Formation der Stadtmusik Liestal sangen die Schüler/-innen «Bunt sind schon die Wälder…»
Daniel Spinnler, Stadtpräsident und Präsident des Vereins Erlebniszentrum Liestal, Silvan Zgraggen, Co-Präsident vom Liestaler KMU und Monika Feller, Rektorin Bildung und Sport und Vorsitzende der Schulleitung, hielten alle eine Ansprache und zeigten sich erfreut über die Entwicklung der Angebote in Liestal.
Sie sind dem Zentrums-Management zu verdanken. Ein Dank an alle die an dem kleinen Volksfest beteiligt waren und «Lieschtel lüüchtet», das die Worte von Daniel Spinnler.
Der grosse Moment
«3, 2, 1, …», alle Anwesenden zählten mit, dann durfte das Mädchen aus der Klasse 2aa, mit der Assistenz des anwesenden Zottelbären, auf den roten Knopf drücken und die Büchsen erstrahlten rund um die Allee.
Nun durften die Kinder das «Latärnewäg-Liedli» singen, das Ruedi Steiger komponiert hatte.
Anschliessend verteilten Jennifer Baumgartner und Carole Fonsegrive von der Spielweltenfabrik Buchstabensuppe und bei Salvo Smecca gabs heisse Marroni. Unter der «Laternenstimmung» gab es noch eine Weile angeregte Gespräche, die Kinder tummelten auf dem Platz.
Das nächste Highlight, das das Zentrums-Management in der Reihe «Lieschtel lüüchtet» in der Agenda hat, wird am 29. November unter dem Namen «Fünkli-Erlebnisweg» ins Stedtli kommen. Weitere Aktionen folgen, man darf gespannt sein.
«Flott hämmer bohrt und gstoche, in Büchse mängi Stund. Jetzt gsehts us wie versproche, so glitzerig und rund», heisst es im Latärnliwäg-Liedli.






