Pu der Bär eroberte die Herzen des Publikums
Liestal Margrit Gysin erzählte im Theater Palazzo

Eduard Winnie der Pu, die weltbekannte Geschichte, wurde von einem Vater für seinen Sohn geschrieben. Diese fand so grossen Anklang, dass zahlreiche Folgegeschichten entstanden. Margrit Gysin, die bekannte Figurenthecaterspielerin, hat die Geschichte auf Mundart erzählt und so, dass es für Kinder ab vier Jahren verständlich ist. Vergangenen Sonntag gab sie im Kulturhaus Palazzo in Liestal zwei Vorstellungen.
Eduard Winnie Pu entdeckte eine Biene, die ständig herumschwirrte. Das brachte ihn auf eine gute Idee. Winnie Pu ging los und traf auf viele verschiedene Dinge, mit denen er sich auseinandersetzen musste.
Der unerschrockene Bär erlebte so einiges. Im Nu eroberte er die Herzen von Gross und Klein im Publikum. Immer wieder bezog die Geschichtenerzählerin die Kinder im Zuschauerraum mit ein. Diese reagierten zuerst zögerlich, doch dann machten sie ganz gefesselt mit. Die Requisiten hatte Margrit Gysin alle selbst entworfen und gebastelt. Es war faszinierend, wie diese einfache Geschichte das Publikum fesseln konnte.
Zum Schluss durften die Besucher zu der Künstlerin, um die Requisiten zu bewundern oder Fragen zu stellen.
Die Künstlerin mit Jahrgang 1949 war Absolventin einer Theaterschule. Sie arbeitete als Heilpädagogin und Puppenspieltherapeutin. Seit 1976 ist sie freischaffende Figurentheaterspielerin. Sie arbeitete an Fachhochschulen im In- und Ausland. Auch am ehemaligen Kindergartenseminar in Liestal gab sie Kurse. Ihre Aufführungen zeigte sie schon auf der ganzen Welt.
Der im Theaterbetrieb engagierte Remo Hofer und seine Frau empfingen die Besucher. Remo Hofer ist zuversichtlich, dass das Palazzo weiterhin bestehen kann. Was sehr zu hoffen ist. Für die Aufführung von Winnie Pus Geschichte war das Palazzo ein sehr würdiger Ort.


