Trüffel und andere Genüsse

Liestal Die diversen Märkte vereinten sich zu einem tollen Herbstfest

Was soll man nur kaufen ...Fotos: U. Roth

Was soll man nur kaufen ...Fotos: U. Roth

Ganz bescheiden liegt der Trüffelsucher der Familie Dürr in seinem Bettchen.

Ganz bescheiden liegt der Trüffelsucher der Familie Dürr in seinem Bettchen.

Sie verdienten es, so schön präsentiert zu werden: Trüffel frisch aus dem Wald.

Sie verdienten es, so schön präsentiert zu werden: Trüffel frisch aus dem Wald.

Was für eine tolle Stimmung im Stedtli. Die Besucher kamen in Strömen von Anfang bis zum Schluss. Ein Besuchermagnet war natürlich der nun schon traditionelle Trüffelmarkt. An allen Ständen war ein begutachten, beschnuppern und feilschen der vielen verschiedenen Trüffelarten. Da die unscheinbaren aber feinen Knollen nicht ganz einfach zu finden sind, haben sie ihren Preis. In diesem Jahr sind Trüffel im Allgemeinen kleiner und es gibt weniger wegen dem trockenen Sommer.

Die Trüffelanbieter kamen aus verschiedenen Regionen der Schweiz. Aus dem Baselbiet haben Vater und Sohn, Heinz und Martin Dürr mit Partnerin Rebecca, ihre Trüffelspezialitäten angeboten. Zum Team gehört auch Andreas Mangold. Familie Dürr besitzt eine Trüffelplantage und ist stolz auf ihr Angebot. Sämtliche Produkte stellen sie selbst her.

Wer natürlich nicht fehlen durfte, war ihr Trüffelhund Aria, der es sich unter dem Tisch bequem gemacht hatte und das Geschehen überwachte.

Probiererli an jedem Stand

Alfa, Burgunder,Melanosporum … Das sind keine Weine, sondern Namen von Trüffel. Alfa ist der weisse Trüffel. Macrosporum und Brumale sind weitere Sorten. Am Stand von Markus Bieri aus Bern konnte man die diversen Namen lesen. Sämtliche Trüffel, die er anbot, wurden diese Woche in vielen Teilen der Schweiz gefunden. Denn Trüffel sollte man nicht länger als eine Woche aufbewahren.

Trüffelsalz, Trüffelhonig, Trüffel in allen möglichen Lebensmitteln. Natürlich gabs an jedem Stand Probiererli. Die Crew vom «Stedtli Bier» sorgte für das Leibliche wohl mit diversen Würsten und einem feinen Pilzragout mit Kartoffeln. Mit Feinem vom Grill lockte auch die Jagdgesellschaft Kutzenkopf Liestal.

Bewundernswert war die Band aus Basel. «United Old Stars» Bebbi Section. Die New Orleans Jazz Band lief unermüdlich durchs Stedtli und gab an allen Ecken fetzige Konzerte. Kinderschminken und Büchsenwerfen waren beliebt bei den Kindern. Der Gnussmärt, an dem es mehr Anbieter hatte als normal, blieb ebenfalls bis 16 Uhr bestehen.

Nachttopf bis Barbie-Puppe

Das Angebot am Flohmarkt raubte einem schier den Atem. Stand an Stand reihte sich durch die Kanonengasse, um das Museum bis in die Rosengasse. Vom Nachttopf bis zur Barbie-Puppe, es gab einfach alles. Viele Leute trugen ihre Trouvaillen unter dem Arm nach Hause. Und die Kinder hatten ihre helle Freude an den vielen Spielsachen.

Der Kiwanis Klub Liestal wird die Einnahmen aus ihren Verkäufen verdoppeln und den Erlös dem Förderverein für Kinder mit seltenen Krankheiten zugutekommen lassen. Sämtliche Aussensitzplätze der Restaurants und Kaffees waren permanent voll besetzt. Diverse Verkaufsgeschäfte boten Rabatte oder Apéros an. Der Tag war für alle Beteiligten ein voller Erfolg.

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