Unterwegs mit interkantonalen Gästen

Bubendorf Ehrenmitglieder des Schweizerischen Schafzuchtverbands im Baselbiet

Ehrenmitglieder des Schweizerischen Schafzuchtverbands auf Reise im Baselbiet – und in der Saline Riburg. Fotos: B. Bentolila

Ehrenmitglieder des Schweizerischen Schafzuchtverbands auf Reise im Baselbiet – und in der Saline Riburg. Fotos: B. Bentolila

Ambros Zurfluh begrüsst die Gäste.

Ambros Zurfluh begrüsst die Gäste.

Dieses Jahr war es an den Schafzüchtern Baselland, die Ehrenmitglieder des Schweizerischen Schafzuchtverbands eineinhalb Tage zu verwöhnen.

Aus der halben Schweiz trafen am letzten Dienstag Autos ein bei Margrit und Ambros Zurfluh in Bubendorf. Das Paar hatte das jährliche zweitägige Treffen der Ehrenmitglieder des Schweizerischen Schafzuchtverbands organisiert. Über 30 Personen kamen ins Oberbaselbiet, wo sie nach der teilweise langen Anreise einen köstlichen Apéro geniessen durften. Ambros Zurfluh, Präsident des Schafzuchtvereins Baselland und Umgebung, freute sich, langjährige Kollegen mit ihren Frauen bei sich daheim zu begrüssen. Zurfluhs hatten sogar zwei Alphornbläser gebeten, die interkantonale Gästeschar zu begrüssen. Zusammenkünfte werden jeweils von Mitgliedern aus allen Landesteilen organisiert.

Nach dem Mittagessen auf der Sissacher Fluh und einer Geografie- und Geschichtsstunde mit Blick ins Tal, zog die Gruppe weiter nach Riburg zu den Schweizer Salinen, wo der grösste Holzkuppelbau Europas steht, für dessen Bau 500 Fichten nötig waren. Auf der Grundfläche von eineinhalb Fussballfeldern könnten sich 45000 Personen aufstellen oder über 100000 Tonnen Losesalz aufgeschichtet werden. Die eineinhalbstündige Besichtigung der Verdampferhalle, der Absackanlage, der alten Bohrhäuser, der Salzlagerhalle und eines Salzdomes waren eindrücklich. Die Führerin wusste viel zu erzählen über den bedeutenden Rohstoff und seine Geschichte und wurde nicht müde, die zahlreichen Fragen zu beantworten.

Nach der «Tour de sel» ging’s ins Bad Bubendorf zu einem feinen Abendessen und viel Gemütlichkeit. Am nächsten Morgen versammelten sich die fröhlich gestimmten Leute beim Läckerlihuus in Frenkendorf, wo Produktion und Administration unter einem Dach – oder eben in drei Blechdosen – untergebracht sind. Das architektonisch neckische Gebäude, wo jährlich über 700 Tonnen Läckerli und viele weitere Köstlichkeiten produziert werden, ist ein richtiger Hingucker. Es duftet nach der feinen Teigmasse, bevor man überhaupt ins Gebäude tritt. Die Ziefnerin und Schafhalterin Dorli Schweizer führte abwechslungsreich durch die Geschichte, die Produktion und den Versand. Immer wieder standen verführerische Köstlichkeiten zur Verfügung, von denen man ungeniert so viel naschen durfte, wie man mochte. Auf dem Rundgang erfuhr man Wissenswertes über die verschiedensten Süssigkeiten. Was die Teilnehmer wohl am meisten beeindruckte, war die grosse Handarbeit, die in den Leckereien steckt.

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