Region Waldenburg
10.08.2022

Ein Relikt aus dem 12. Jahrhundert

Eine Rekonstruktion zeigt die ursprüngliche Klosteranlage Schönthal.Foto: zvg
Die über 800 Jahre alte Klosterkirche Schönthal ist sehr gut erhalten.Fotos: b. eglin
Eine römische Fahrspur auf dem Weg zum Kloster Schönthal.
Das Kloster Schönthal liegt schön eingebettet in den Baselbieter Jurahöhen.

Eine Rekonstruktion zeigt die ursprüngliche Klosteranlage Schönthal.Foto: zvg

Eine Rekonstruktion zeigt die ursprüngliche Klosteranlage Schönthal.Foto: zvg
Die über 800 Jahre alte Klosterkirche Schönthal ist sehr gut erhalten.Fotos: b. eglin
Eine römische Fahrspur auf dem Weg zum Kloster Schönthal.
Das Kloster Schönthal liegt schön eingebettet in den Baselbieter Jurahöhen.

Die über 800 Jahre alte Klosterkirche Schönthal ist sehr gut erhalten.Fotos: b. eglin

Eine Rekonstruktion zeigt die ursprüngliche Klosteranlage Schönthal.Foto: zvg
Die über 800 Jahre alte Klosterkirche Schönthal ist sehr gut erhalten.Fotos: b. eglin
Eine römische Fahrspur auf dem Weg zum Kloster Schönthal.
Das Kloster Schönthal liegt schön eingebettet in den Baselbieter Jurahöhen.

Eine römische Fahrspur auf dem Weg zum Kloster Schönthal.

Eine Rekonstruktion zeigt die ursprüngliche Klosteranlage Schönthal.Foto: zvg
Die über 800 Jahre alte Klosterkirche Schönthal ist sehr gut erhalten.Fotos: b. eglin
Eine römische Fahrspur auf dem Weg zum Kloster Schönthal.
Das Kloster Schönthal liegt schön eingebettet in den Baselbieter Jurahöhen.

Das Kloster Schönthal liegt schön eingebettet in den Baselbieter Jurahöhen.

Das Kloster Schönthal in Langenbruck

Von: beat eglin

Für damalige Verhältnisse weit entfernt von weltlichen Einflüssen liegt das Kloster Schönthal beim Pass «Oberer Hauenstein». In einem Seitental mit hügeliger Umgebung nördlich von Langenbruck stehen die alten Mauern seit Jahrhunderten am gleichen Platz. Das 1145 gegründete Kloster ist das älteste in Baselland und es erlebte eine bewegte Zeit. Die 1187 geweihte Kirche ist mit ihren Skulpturen immer noch in gutem Zustand.

Ursprünglich war Schönthal ein Kloster für Frauen und Männer, die in separaten Häusern wohnten. Die Stadt Basel übernahm das Kloster im Jahr 1400 und 1415 wurde das inzwischen reine Frauenkloster an den Servitenorden abgetreten. Während des Bauernkrieges plünderten die Bewohner der umliegenden Dörfer am 1. Mai 1525 das Kloster. Und nur vier Jahre später wurde es im Zuge der Reformation aufgehoben. Seit 1836 ist das Gebäude in Privatbesitz und seit 1967 steht es unter Denkmalschutz.

Heute wird das Baselbieter Kulturdenkmal mit seinem wunderschönen Skulpturenpark als spirituelle und kulturelle Begegnungsstätte genutzt. Die Klosteranlage und der 100 Hektaren grosse Landwirtschaftsbetrieb gehören einer gemeinnützigen Stiftung.

Das Kloster und die romanische Kirche wurden archäologisch intensiv erforscht. Mauerwerke, Reliefs und Tabernakel gelten als Prunkstücke der hochromanischen Schweizer Architektur. Der Skulpturenpark ist öffentlich zugänglich. Die Kirche, in der Ausstellungen stattfinden, ist am Freitag von 14 bis 17 Uhr und am Wochenende und an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Die Räumlichkeiten werden für Seminare vermietet und übernachtet wird in schön hergerichteten Zimmern mit komfortablen Betten.

Das Kloster ist über die Autobahn ab Ausfahrt Diegten in 15 Minuten erreichbar. Schöner ist ein Spaziergang (25 Minuten) ab Langenbruck. Dann entdeckt man auch die alte, in den Felsen gehauene Strasse mit den originalen Rillen für die Pferdewagen. Reisende, die via Liestal kommen, fahren bald wieder mit dem Waldenburgerli nach Waldenburg und dann weiter mit dem Postauto nach Langenbruck. Bis zur Fertigstellung der Bahn fährt der Bus ab Liestal. Nach dem Spaziergang kann man sich in Langenbruck bei der Kneipp-Anlage für zwei Franken erholen und die Solar-Rodelbahn oder den Seilpark nutzen.

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