Region Waldenburg
07.12.2022

Jodel, Drehorgelmusik, Kindertrachtentanz

Viel Freude bereitete das Terzett Maja (l.) und Livia Amport und Jonas Walser mit dem Lied «Meienacht» von Hannes Fuhrer. Fotos: b. bentolila
Zum ersten Mal in der Geschichte des Jodlerklubs Echo vom Ramstein trat an der 21. Jodler-Wiehnacht eine Kleinformation Bretzwil auf, spontan zusammengesetzt mit teils neuen Mitgliedern.

Viel Freude bereitete das Terzett Maja (l.) und Livia Amport und Jonas Walser mit dem Lied «Meienacht» von Hannes Fuhrer. Fotos: b. bentolila

Viel Freude bereitete das Terzett Maja (l.) und Livia Amport und Jonas Walser mit dem Lied «Meienacht» von Hannes Fuhrer. Fotos: b. bentolila
Zum ersten Mal in der Geschichte des Jodlerklubs Echo vom Ramstein trat an der 21. Jodler-Wiehnacht eine Kleinformation Bretzwil auf, spontan zusammengesetzt mit teils neuen Mitgliedern.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Jodlerklubs Echo vom Ramstein trat an der 21. Jodler-Wiehnacht eine Kleinformation Bretzwil auf, spontan zusammengesetzt mit teils neuen Mitgliedern.

Bretzwil Der Jodlerklub Echo vom Ramstein hat zur Jodler-Wiehnacht eingeladen

Von: benildis bentolila

Die 21. Jodler-Wiehnacht des «Jodlerklubs Echo vom Ramstein Bretzwil» am Samstag, 19. November 2022, bleibt in Erinnerung als ein mehrstündiges grossartiges Vergnügungsfest. Von früher her ist bekannt, dass diese adventlich-weihnachtlichen Anlässe speziell waren, mit einem Grossaufgebot an Mitwirkenden. So auch dieses Jahr: vier Stunden fröhliche, aber auch besinnliche Unterhaltung, abwechslungsreich, ausgeklügelt, verschiedenste Programmpunkte kunstvoll zusammengestellt. Mit Jodelgesang und Jutzen vom Feinsten.

Es herrschte eine friedliche Stimmung; der Alltag war weit weg. Mit dem «Chilchli-Jutz» von Söpp Zihlmann und Franz Stadelmann entführten die Brätzbeler Jodler und Jodlerinnen unter der Leitung von Maja Amport das Publikum in eine heile Welt. Der Gastchor «Chörli Zollikofen» mit rund 30 Jodlern und einer Solojodlerin stimmte als Erstes «E Melodie» von Ueli Zahnd an. Sie boten schon zum Anschauen ein aussergewöhnliches Bild in ihren eleganten Trachten. Ihr Gesang war meisterhaft und resonanzvoll.

Leierkastenmusik aus Arboldswil

Eveline und Paul Gysin schoben ein Bijou von Drehorgel auf die Bühne und es erklangen sanfte Töne, auch Weihnachtsmelodien. Seit bald zehn Jahren tritt das Paar auf als «Drehorgelspiel mit Stil aus Arboldswil». Stilvoll sind nicht nur ihre mechanischen Instrumente, welche teilweise für sie angefertigt wurden. Die beiden sind gekleidet in Kostüme, die zu Leierkastenmusik passen. Bei Gysins ist spürbar, dass wie nicht nur an Jahrmärkten auftreten, sondern auch in «Heiligen Hallen». So erzählen sie nicht ohne Stolz von Darbietungen in der Gedächtniskirche Berlin und ebenbürtigen Orten in Europa.

Neue Kleinformation und neues Jodler Trio

Zeit, zum Jodelgesang zurückzukehren! Maja und Livia Amport (Mutter und Tochter) mit Jonas Walser (Livias Freund) kündigten einige Leckerbissen an. Es war eine Freude, ihnen zuzuhören, ihren harmonierenden Stimmen, ihrem ausgeglichenen Gesang. Ein weiteres Highlight war der Auftritt der nur für diese Jodler-Wiehnacht gegründeten «Kleinformation Bretzwil». Ein grossartiger Coup, den die neun hauptsächlich jungen Menschen vorbereitet hatten. Nachdem ihr zweites Lied «Bärgli-Jutz von Adolf Stähli» verklungen war, verlangte das Publikum nach mehr. Und immer wieder tauchte die Frage auf: «Wollt ihr nicht zusammenbleiben; ihr tönt so gut.» Herrliche Erheiterung brachten tanzende Mädchen und Buben zwischen vier und zwölf Jahren aus dem Laufental ins Oberbaselbiet, nämlich die «Kindertrachtengruppe am Birsfall Laufen». Es war rührend zu sehen, wie sich die älteren Mädchen um ihre jüngeren Kamerädli kümmerten. Sie drehten die Kleinen herum auf die richtige Seite, zogen sie nach rechts, wenn sie fälschlicherweise nach links wollten und übten Geduld, als sie nach vier Tänzen müde wurden. Bei solchen Aufführungen gibt es stets viel zu lachen, besonders wenn sie nicht perfekt sind. Es ging gegen Mitternacht, als sich Jodler und Jodlerinnen aufstellten zum Gesamtchor. «E Hand voll Heimetärde» von Hannes Fuhrer ertönte vielstimmig, überzeugt, ja zuversichtlich. Innig war der Gesang und beim Refrain stimmten viele aus dem Publikum ein: «Ja, Dörfli, bisch mis Glück, mis Hei, mir Läbtig la di nid allei!» Ein letztes Mal schenkten die Zuhörer/-innen den Mitwirkenden riesigen Applaus.

Das Schwyzerörgeliquartett ELoWeLu (Eva, Lorenz, Werner, Lukas) trat mit seinen Instrumenten auf die Bühne und es ging los mit heiteren fetzigen Klängen.

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