Die Gemeinde-Werkhof-Sanierung schreitet voran

Reigoldswil Eine einzigartige infrastrukturelle Perle

Das künftige Feuerwehrmagazin.

Das künftige Feuerwehrmagazin.

In diesem Teil des Werkhofs entstehen Infrastrukturräume für das Personal.

In diesem Teil des Werkhofs entstehen Infrastrukturräume für das Personal.

Das sich im Bau befindende Feuerwehrmagazin (links) und der bestehende Werkhof (rechts), der saniert respektive ausgebaut wird. Fotos: W. Wenger

Das sich im Bau befindende Feuerwehrmagazin (links) und der bestehende Werkhof (rechts), der saniert respektive ausgebaut wird. Fotos: W. Wenger

Am Standort des alten Werkhofs am nördlichen Dorfeingang von Reigoldswil wird seit gut zwei Monaten gebaut. Vor Ort entstehe eine moderne Intrastruktur, welche für die kommenden Jahrzehnte alle Belange für die dort arbeitenden Personen abdecken wird. Neben dem eigentlichen Bauhof für das Gemeindepersonal werden auch die Feuerwehr und der Forstbetrieb Frenkentäler dort einziehen. Investiert werden 1,65 Millionen Franken, welche gemäss Gemeindepräsident Fritz Sutter auch dank der positiven wie konstruktiven Zusammenarbeit mit den kantonalen Behörden zustande kam.

Bezug im August/September

Die Arbeiten seien, so Sutter, bislang und unfallfrei verlaufen. «Wir arbeiten im Zeitplan, sodass die Räumlichkeiten planmässig im Spätsommer, das heisst im August/September, bezugsbereit sein sollten», blickt Sutter in die unmittelbare Zukunft. Am Ort, den die Gemeinde vor 34 Jahren vom Kanton übernommen hat, wird in jeder Beziehung optimal gearbeitet werden können. Die Bauherrin, die Einwohnergemeinde, weist auch darauf hin, dass vor Ort auch Nachhaltigkeit gelebt werden kann, etwa mittels einer Fotovoltaikanlage oder mittels eines 20000-Liter-Regenwassertanks.

Steinschlagzaun notwendig

In Bezug der Umgebung muss die Gemeinde einen Steinschlagzaun, welcher das Felsband und damit mögliche Steinschläge am darüber liegenden «Horn» sichern soll, erstellen. Dieser Zusatzbau, welcher im Rahmen der Kreditgenehmigung durch die Gemeindeversammlung im August 2025 noch kein Thema war, kostet zusätzliche 205000 Franken. Gemeindepräsident Sutter relativierte diese Summe allerdings an der unlängst stattgefundenen Gemeindeversammlung. «Dieser Betrag wird zu grossen Teilen vom Bund und vom Kanton übernommen. Es wurde uns eine 80-Prozent-Subventionierung dieser beiden Institutionen in Aussicht gestellt. Die Gemeinde wird voraussichtlich nur circa 40000 Franken stemmen müssen».

Auf dem Dach des Feuerwehrmagazins wird wie erwähnt eine Fotovoltaik-Anlage installiert werden und vom Dach des Werkhofs wird das Regenwasser in den bereits installierten 20000-Liter-Tank geleitet werden, dessen Inhalt für «interne Arbeiten» wie etwa Leitungsspülungen, zum Fahrzeugwaschen oder zum Maschinenreinigen gebraucht werden wird.

Rückbau Dorfzentrum «demnächst»

Ab Spätsommer werden der Feuerwehrtrakt, der Werkhof sowie die Forst-Infrastruktur in dieser Reihenfolge bezugsbereit sein. Nach dem die Feuerwehr vom Dorfzentrum an den neuen Ort übersiedelt ist, wird der Rückbau des alten Feuerwehrmagazins im Dorfzentrum realisiert. Gemäss Zeitplan soll im Grossen und Ganzen im gleichen Zeitraum die ehemalige Gemeindeverwaltung ebenfalls zurückgebaut werden. Die dort geplanten vier neuen Häuser beinhalten unter anderem eine Hausarztpraxis, 24 Wohnungen im leistbaren Preissegment sowie eine Einstellhalle. Die vier Baukörper sollen an die kommunale Fernwärme angeschlossen werden.

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