V8-Sound und viel Nostalgie

Pickup-Treff «Familienfest» mit US-Klassikern und Militärfahrzeugen in Niederdorf

Bruno Bussinger und Jovi Todorovic (v. l.) präsentieren einen 1935er Ford Flathead.
Bruno Bussinger und Jovi Todorovic (v. l.) präsentieren einen 1935er Ford Flathead.

Was in den letzten Jahren klein anfing, hat sich zu einem echten Highlight in der Szene von speziellen Oldtimer-Fahrzeugen entwickelt. Es ist das Pickup-Treffen in Niederdorf, das in seiner vierten Auflage als Top-Veranstaltung erwies. Die durchführende Garage Jovi GmbH um die beiden Organisatoren Jovi Todorovic und Bruno Bussinger inszenierten einen Anlass, den es in dieser Form im ganzen Land nirgends gibt. Nostalgie auf Rädern war angesagt, als am Sonntag Hunderte von Oldtimer-Liebhaber, aber auch Familien ins Waldenburgertal unter die Räder oder unter die Füsse nahmen.

Präsentiert worden sind von der Jovi GmbH, aber auch von Privatpersonen, viele top restaurierte historische US-Pickups bis circa zum Baujahr 1975. Sie alle brachten, wie sich Bussinger und Todorovic gegenüber der ObZ ausdrückten, das unverkennbare Flair der legendären Route 66 direkt nach Niederdorf. Das OK-Duo sage, dass mit der Veranstaltung erreicht wurde, das Waldenburgertal auch in der Sommerzeit zu beleben. «Für uns war dies eine Art kleines Dorffest», kommentierte der Medienverantwortliche Bruno Bussinger.

Zu bestaunen waren glänzende, aber auch matte Karosserien von liebevoll restaurierten Fahrzeugen, welche die vergangenen Zeiten von in der Regel über sechs Jahrzehnten aufleben liessen. Die Ford F1, die meistverkauften Pickups der Welt, dominierten dabei das «Fest der Motoren», aber auch Ford Mustangs oder erstmals «zugelassene» Militär Oldtimer.

Als Glanzlicht erwies sich ein weisser Ford F1 aus dem Jahre 1952, welcher weder berührt noch betreten werden durfte. Dieses Fahrzeug war einer der eindrücklichen Zeitzeugen der amerikanischen Automobilgeschichte, für welche heute viele Zehntausend Franken pro Stück ausgegeben werden. Bussinger sage, dass Preise über 50000 Franken keine Seltenheit darstellen würden.

Ein Flohmarkt mit zum Beispiel nostalgischen Schildern lud zum Stöbern ein. Livemusik und eine leistungsstarke Festwirtschaft ergänzten das mehr als gelungene Fest.

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