«Es ist genial, was hier entstanden ist»

Reigoldswil Die erste Etappe der Sanierung im Haus «Im Feld» wurde abgeschlossen

Die am Bau involvierten «Offiziellen», Hansruedi Sutter, Urs Dettwiler, Christoph Sutter, Rémy Suter, Fritz Sutter und Stephan von Daeniken (v.l.) genossen die Eröffnung am vergangenen Samstag sehr. Fotos: W. Wenger

Die am Bau involvierten «Offiziellen», Hansruedi Sutter, Urs Dettwiler, Christoph Sutter, Rémy Suter, Fritz Sutter und Stephan von Daeniken (v.l.) genossen die Eröffnung am vergangenen Samstag sehr. Fotos: W. Wenger

Das Haus «Im Feld» ist zu einem kulturellen Hotspot geworden.

Das Haus «Im Feld» ist zu einem kulturellen Hotspot geworden.

Reigoldswil Die erste Etappe der Sanierung im Haus «Im Feld» wurde abgeschlossen

Im Haus «Im Feld» in Reigoldswil, einem einstigen Bauern- und Posamenterhaus, ist im Rahmen seiner bislang 900000 Franken teuren Sanierung die erste Etappe abgeschlossen worden. Entstanden ist ein kultureller Treffpunkt von hoher Güte, wo Räumlichkeiten für öffentliche Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Gemietet werden können aber auch Räume für Sitzungen, Feiern oder Workshops. Ein Tag der offenen Tür beeindruckte am vergangenen Samstag nicht nur die Bauherrin, die Johann-Rudolf-Plattner-Stiftung, Baufachleute und Behördenvertreter, sondern ebenso die Bevölkerung, welche von den Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten beeindruckt war.

Im Gespräch mit der ObZ hat Stiftungsratspräsident Stephan von Daeniken gesagt, dass im Rahmen der ersten Bauetappe für das nunmehr umgebaute und würdevoll sanierte ehemalige Bauern- und Posamenterhaus aus dem Jahre 1765 für den Umbau des Tenn, der Ställe und des Dachgeschosses 900000 Franken ausgegeben wurden. Heute kann mit Fug und Recht gesagt werden, dass der sanierte Teil des Hauses als Bijou bezeichnet werden kann.

Seitens der Behörde lobte Gemeindepräsident Fritz Sutter die Sanierung des Baus ebenso wie der Kurator des Museums, Rémy Suter. Suter bezeichnete das Ganze als «geniale Infrastruktur». Von Daeniken ergänzte und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass sich das denkmalgeschützte Dreisässenhaus bald als kulturelles Zentrum im hinteren Frenkental etablieren möge.

Den bautechnischen Part bestritt im Rahmen der Eröffnung Architekt Christoph Sutter. Er sagte, dass die Sanierung der Änderungen im Ökonomieteil in enger Verbindung mit der kantonalen Denkmalpflege erfolgt sei. Sutter dankte dieser ausdrücklich, auch wenn der Umbau zum Teil anspruchsvoll gewesen sei. Heute präsentiert sich im Tenn ein Veranstaltungsraum. Im ehemaligen Stall entstanden eine Küche und WC-Anlagen; oberhalb ein Mehrzweckraum mit Archiv für den Museumsverein. Alles in allem: Das Haus «Im Feld» ist ein Dokument aus früheren Zeiten, welches stilvoll seiner künftigen Nutzung zugeführt wurde. Im historischen Haus steht in den kommenden Monaten noch die Sanierung der Wohnung über dem eigentlichen Museum im Erdgeschoss an. Stiftungsrat Hansruedi Sutter sagt in diesem Zusammenhang, dass für diese letzte Bauetappe noch rund 250000 Franken fehlen würden. Er hofft, dass die Mittelbeschaffung erfolgreich sein werde. Auch aus existenziellen Gründen. «Sie ermöglichen letztlich die Vermietung der Wohnung und eines Nebenraums im Obergeschoss und sichern so den langfristigen Unterhalt und Betrieb des Kulturhauses». Der stilvolle Tag der offenen Tür am Samstag war ein gelungenes Fest. Am Samstagabend waren sich alle einig, dass die Liegenschaft «Im Feld», für welche der Baselbieter Swisslosfonds (400000 Franken), die Gemeinde (200000 Franken) sowie Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen ebenfalls substanzielle Beiträge beigesteuert haben, eine gute Zukunft haben wird. Die Gesamtkosten sind auf 1,25 Millionen Franken veranschlagt.

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