Guggenmusik vom Feinsten

Hölstein Die Guggensession der Gwaageschränzer in Hölstein vom vergangenen Montag war ein voller Erfolg

Die Gassenspränger aus Waldenburg brachten heroische Klänge nach Hölstein.

Die Gassenspränger aus Waldenburg brachten heroische Klänge nach Hölstein.

Die Aerdwybli brachten die Stimmung zum Kochen.

Die Aerdwybli brachten die Stimmung zum Kochen.

Die Au-Rugger eröffneten die Guggensession.

Die Au-Rugger eröffneten die Guggensession.

Die grimmigen Larven der Gwaageschränzer.Fotos: M. Herrmann

Die grimmigen Larven der Gwaageschränzer.Fotos: M. Herrmann

Es fasnächtelet wieder überall, das war auch am Montagabend in Hölstein zu spüren. Als die Au-Rugger aus Niederdorf, verkleidet als Totenköpfe einmarschierten, war die Vorfreude auf den Abend gross.

Nach dieser langen Abstinenz ohne Fasnacht waren die meisten wieder froh, die Klänge einer richtigen Guggenmusik zu hören und die Stimmung war daher bei Gross und Klein ausgelassen. Für die Organisatoren war lange nicht klar, ob die Fasnacht überhaupt stattfinden kann. Als es dann hiess, es wäre möglich, war vom OK sofort der Tenor: «Wir ziehen die Guggesession durch.»

Gelungener Abend

Bereut hat es an diesem Abend niemand. Die Rübmatt-Turnhalle, Veranstaltungsort wie jedes Jahr, war schön geschmückt. Der Duft von Raclette, Bratwürsten und Bier lag in der Luft und alles war vorhanden, was es für einen gelungene Guggensession braucht. Auf dem Podest draussen waren nun die weiteren Guggenmusiken aus dem Oberbaselbiet, die Bloosbälg und die Guggä-Rugger an der Reihe und machten ordentlich Dampf und gaben ihr Bestes.

Im späteren Abend als dann die Aerdwybli die Bühne betraten, war die Stimmung auf dem Höhepunkt. Die Gassenspränger aus Waldenburg nutzten den Seiteneingang und mischten sich während dem Auftritt unter die Zuschauer, was die Heiterkeit noch mehr förderte. Mit ihrer Interpretation der Filmmusik von Gladiator, brachten sie heroische Klänge nach Hölstein. Das Finale war dann dem Gastgeber, den Gwaageschränzer vorbehalten. Mit ihren grimmigen Larven aus dem Computerspiel World of Warcraft betraten sie unter grossem Applaus die Bühne und heizten den Zuschauern in dieser kalten Fasnachtsmontagnacht nochmals ordentlich ein.

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