Pink Floyd zum Greifen nah

Waldenburg Elements of Floyd begeisterten in der reformierten Kirche

Impressionen vom Konzert in der reformierten Kirche Waldenburg. Foto: M. Stöcklin
Impressionen vom Konzert in der reformierten Kirche Waldenburg. Foto: M. Stöcklin

Waldenburg Elements of Floyd begeisterten in der reformierten Kirche

Waldenburg hat ein äusserst vielfältiges musikalisches Wochenende hinter sich – und es war für (fast) alle etwas dabei. In Wurfdistanz zum Jodlerabend zog die Nordwestschweizer Pink-Floyd-Coverband Elements of Floyd das Publikum in der bis auf den letzten Platz besetzten reformierten Kirche in ihren Bann. Organisiert vom Kulturverein Dreamteam um Heidi Müller wurde dieser Abend für alle Beteiligten zu einem unvergesslichen Erlebnis in einer magischen Atmosphäre.

Die achtköpfige charismatische Band um Leadsänger Thomas Bodmer beeindruckte mit den glänzend nachgespielten Klängen des monumentalen Klangkosmos der legendären Psychodelic-Rockband Pink Floyd, welche sich 2015 nach 50 Jahren aufgelöst hatte. Die musikalische Ehrfurcht war wiederholt regelrecht spürbar und Elements of Floyd stellten eindrücklich unter Beweis, dass zur obersten Liga der Schweizer Tribute-Bands gehört.

Originalgetreue Soundeffekte und synchrone Videoprojektionen – darunter eine runde Leinwand im Stil der legendären «Pulse»-Tournee – erschaffen ein audiovisuelles Erlebnis, das zwischen kraftvoller Rock-Energie und verspielter Schwerelosigkeit oszilliert, wie es auf der Webseite der Band treffend formuliert ist. Das aktuelle Programm von Elements of Floyd steht im Zeichen des Albums Wish You Were Here, das vor genau fünf Jahrzehnten erschien.

Magische Klangreisen

Elements of Floyd legten mit dem Klassiker «Shine On You Crazy Diamond» los und das Konzert zog sich in der Folge rund zweieinhalb Stunden hin – legendäre Songs wie «Money», «Brain Damage» oder «Another Brick in the Wall» (mitsamt Kinderchor aus dem Frenkental) liessen das Publikum die Zeit vergessen und in die unbeschreiblichen Klänge ein- und abtauchen. «Comfortably Numb» und zu Beginn der Zugabe «Wish You Were Here» rundeten diesen Abend der Musikgeschichte als perfektes «Dessert» ab und sorgten in der kirchlichen Kerzenlicht-Atmosphäre für den einen oder anderen «Flash».

Die Klangreisen durch erhabene Sphären, durch rhythmische Stürme und zerbrechliche Gesangspassagen lieferten das perfekte Floyd-Feeling – mal rockig und kraftvoll, mal sphärisch-verspielt, oft magisch-mystisch – und immer ganz nah am Original. Kein Konzert gleicht dem anderen: Elements of Floyd haben noch nie zwei Mal dasselbe Set gespielt. So ist jede Aufführung ein neues Kapitel, eine neue Reise durch ein fast endloses musikalisches Universum. Zurück bleiben Genuss, Anerkennung und Respekt.

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